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Landwirtschaftsministerin Otte-Kienast bei Schaumburger Mittelstand

Mittwoch, 30 Januar, 2019

„Der Ansatz der konstruktiven Kritik kommt an“, so der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Schaumburg, Sebastian Teiwes, bei der Begrüßung der Jahresauftaktveranstaltung des Verbandes kürzlich im Bückeburger Ratskeller. Hauptrednerin war Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kienast, die auch für die Bereiche Ernährung und Verbraucherschutz zuständig ist.

Besonders wurden u.a. begrüßt der Landesvorsitzende der Jungen Union in Niedersachsen, Tilman Kuban, der für das Europäische Parlament kandidiert, und neben Honoratioren der Stadt der Bezirksvorsitzende der MIT Hannover, Dietmar Reddig.

Ziel, Sinn und Zweck der MIT sei nicht die Vorteilsnahme Einzelner, sondern schlicht und einfach das Wohlergehen zu Gunsten der Gesellschaft. Sinnvoll und hilfreich sei von daher eine unterstützende Mitgliedschaft in der MIT. Ein wirtschaftspolitischer Verband brauche eine gesunde Mischung der Erfahrungen, um praxisnah agieren zu können, so Teiwes.

Der Bezirksvorsitzende der MIT Hannover, Dietmar Reddig, ging auf die aktuelle Mobilitätsdiskussion ein. „Die Elektromobilität wird wie ein goldenes Kalb auf den Altar gesetzt. Dabei gibt es sinnvolle Alternativen auf den Gebieten Wasserstoff oder Brennstoffzellentechnik,“ so Reddig.

Tilman Kuban wertete die kommende Europawahl als Schicksalswahl. „Wollen wir ein tolerantes Europa oder wollen wir ein Europa, das den Populisten überlassen wird?“, fragte Kuban. Es gehe darum, für die Demokratie zu kämpfen, um so Frieden, Freiheit und Wohlstand zu erhalten.

Der künstlichen Intelligenz (KI) komme eine besondere Bedeutung zu. Deutschland müsse am Innovationstempo dranbleiben. Der europäische Kontinent müsse sich zum Zentrum der Innovationen entwickeln, so der Europakandidat Kuban.

Landwirtschaft habe viel mit dem Wetter zu tun, so Ministerin Otte-Kienast. Eine Wiederholung der Wetterextreme des vergangenen Jahres hätte verheerende Auswirkungen auf die Landwirtschaft.

Der internationale Wettbewerb werde schärfer. Auch beinhalte der BREXIT viele Fragezeichen. Über die Zukunft könne verlässlicher Auskunft gegeben werden, wenn man sie mitgestalte, so die Ministerin.

Es komme darauf an, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Schließlich müsse man offen für Veränderungen sein.

Landwirtschaft sei auch Wirtschaft. Der Tierschutz habe nichts mit der Betriebsgröße zu tun. Ohne Landwirtschaft würden die Dörfer sterben.